Lichtkunst - James Turrell / Blog
Peter Merz Digitalisierung (Auszug)
Ausdruck. Kunstwerk und Mensch berühren einander nicht und nicht
mehr. Es gibt Kommerz, Kritik und Konversation; Ende. Von Kunst zu sprechen
ist nur noch als Abwehr möglich. Man spricht von einem oder über ein Kunstwerk,
um sich seiner Leere, im besten Fall seiner ausdrucksvernichtenden Aggressivität
zu erwehren.
Die Kunst spricht nicht mehr zu uns, im Schweigen aber ist
die Natur unübertrefflich.
Das Beobachten der Natur und der menschliche
Umgang mit der Natur, ein aussagekräftiges Thema zu formulieren wäre
eigentlich an der Zeit. Ein Stück weg von den Anverwandtschaften,
eine Geschichte als Werkzeug, ein Hologramm als Mittel auf der Suche nach
dem Verstehen, nach der Möglichkeit verstanden zu werden.
Ralph Ueltzhöffer, "die Geschichte von der hungernden Biene",
sie erzählt die vergebliche Suche der Bienen
nach Nektar an Sonnenblumen die sich selbst bestäuben.. Ein Irrgarten an Täuschungen und Missverständnissen bringt die
Bienen an den Rand der Erschöpfung, nimmt ihnen das Leben. In wie
weit lässt sich die Geschichte übertragen (Translocation)? Wo
öffnen sich die Räume,
die Gedanken, die Empfindungen etwas
verstanden zu haben mehr, als bei wahren Geschichten? Ein Hologramm aus
Sonnenblumen, Licht als entmaterialisierte Form Räume zu bespielen
und sie grossräumig zu verändern, auf Zeit oder für immer.
"Die Geschichte von der hungernden Biene"
Ralph Ueltzhöffer, Monika Sprüth Galerie, München 2004,
Ralph Ueltzhöffer,
Cabinet Gallery London 2005, Burnett Miller Gallery 2006 |
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Peter Merz, Auszug aus Enzyklopädie der Anverwandtschaften 2005.
"1 Ausstellung: Monika Sprüth Galerie, München
2004, Ralph Ueltzhöffer - Lichtkunst, Hologramm, Translocation.
"2 Ausstellung: Cabinet Gallery London 2005, Ralph
Ueltzhoeffer - Lichtkunst, Hologramm, Translocation. |
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