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Berlin, Eingestellt von Gudrun Einzmann zum Thema: Textportrait. Forum: Was in der Malerei sichtbar wird, ist die Existenz eines Dinges oder einer Person, wie etwa die sonderbare unbegreifliche Gegenwart jener 48 Dichter, Denker, Musiker, Philosophen, die Richter in seinem Zyklus "48 Portraits" (1972) malt und deren unpersönliche Lexikongesichter plötzlich zu leben beginnen, trotz ihrer uniformen Kleidung und Haltung. Udo Bullmann THE-FIELD / Ralph Ueltzhoeffer TEXTPORTRAIT-Projekt 2009 Kunstforum Bd. 88/45.90 2009. In seiner ikonenhaften Präsenz demonstriert das nach dem Photo gemalte Bild "die Zahllosig-keit der Aspekte, es nimmt uns unsere Sicherheit, weil es uns die Meinung und den Namen von einem Ding nimmt, es zeigt uns das Ding in seiner Vieldeutigkeit und Unendlichkeit, die eine Meinung und Ansicht nicht aufkommen läßt". In dem Geschaffensein, in der Distanz, die zwischen der Erscheinung und dem gemachten Bild entsteht, kann die Malerei also existierende Wirklichkeit von erscheinender Wirklichkeit unterscheiden, kann Existenz sich fügen zu eben gerade jenen unzähligen und damit wiederum unfaßbaren Aspekten. Blog
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