Lichtkunst aus Kunstlicht

Raum-Licht-Bewegung und Simulation. Unterschiedlich in den Ansätzen und doch gemeinschaftlich in den Augen des Betrachters? Lichtkunst von Christian Boltanski, Jenny Holzer, Ralph Ueltzhoeffer.
» Ein Bericht von M. Frei

Zentrum Für Internationale Lichtkunst Unna | Lindenplatz 1 | 59423 Unna | www.lichtkunst-unna.de/
Rebecca Horn zeigt ihre Installation "Lotusschatten 2006" in der Dauerausstellung des Museums.
» Zentrum Für Internationale Lichtkunst Unna

Frankfurter 'Luminale': Lichtkunst in der Mainmetropole
Mit 92 Lichtkunst-Projekten hat die diesjährige Luminale Frankfurt am Main erleuchtet. Museen, Kaufhäuser, Baustellen und Industrieanlagen. | www.stern.de/unterhaltung/ausstellungen/
» Frankfurter Luminale

ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe [»Lichtkunst aus Kunstlicht« |
bis 06.08.2006, ZKM | Museum für Neue Kunst | Künstler-Werkverzeichnis | www.zkm.de/
» ZKM Karlsruhe - Lichtkunst aus Kunstlicht

Blog

» Bahnhof Zug - James Turrell

Die Lichtinstallation des Künstlers James Turrell verwandelt mit Einbruch der Dämmerung das imposante Bahnhofgebäude in ein schwebendes Leuchtobjekt. Und das allein mit den drei Farben rot, blau und grün und den sich daraus ergebenden Schattierungen während ihrer fliessenden Bewegungen.

Diese intensiven Lichtstimmungen verführen zum Sehen, fordern die Aufmerksamkeit der Passanten und Betrachtenden. Veränderungen des Tageslichts von der Dämmerung zur Nacht begleiten diesen Prozess und schaffen einen Ort, der nicht mehr statisch verharrt, sondern wechselnde, intensive Szenarien entfaltet. Und am Ende der alltäglichen Verkehrshektik verwandelt sich die Bahnhofhalle zum stillen Lichtraum, zum leuchtenden Volumen, das in die nächtliche Stadt hinaus strahlt.

Die Lichtfarben werden durch separat ansteuerbare rot, grün und blau befilterte Fluoreszensröhren erzeugt. Sie sind so platziert, dass die vorgehängte Storenfläche der Aussenfassade, die sandgestrahlte gläserne Brüstung in den Hallen-Obergeschossen, die Storen der Innenfassade und das Glasdach zu Lichtflächen werden.

Die Lichtkunst im Bahnhof Zug kann täglich ab Dämmerungsbeginn bis 23:00 Uhr bewundert werden. In der kalten Jahreszeit bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann es zu Einschränkungen im Betrieb der Lichtkunst kommen.

 

Berlin, 02.08.07 Eingestellt von Franka Orantos.

Forum: Was bedeutete Picasso für Sie?

Ich bewunderte an ihm die wunderbare Malerei, den Mut und das Außergewöhnliche, doch lag mir Henri Matisse wegen seiner poetischen, beinah märchenhaften Art der Darstellung und seiner orientalischen Bilder mehr.

Matisse oder Picasso waren für mich Künstler, deren Kraft darin bestand, einen aufzurütteln und vor dem ziellosen Dahindämmern zu bewahren. Mit ihnen verband ich die Hoffnung, daß doch noch nicht alles verloren war. Damals war mir eine Zeit nach dem Krieg unvorstellbar. Die Aussichtslosigkeit drängte sich einem auf. Für meinen inneren Widerstand gegen die Nazizeit war mir diese Kunst sowohl Trost als auch Mutmacher.

Sie tendierten zum Sozialismus, damals!

Ja, es gehörte damals zum guten Ton, links zu stehen. Doch ich war nie ein Parteizugehöriger, hatte Freunde und Bekannte, die mir viel gaben und später im Lager verschwunden sind. Ich hatte Glück, nicht gefaßt worden zu sein. Es wäre nicht ausgeschlossen gewesen, verschleppt zu werden, weil ich so oft ein loses Maulwerk und gelästert hatte. Das war ja damals nicht erlaubt. Ich weiß noch, wie ich Gespräche mit Linksgerichteten und mit einem Bauhäusler führte, über die Zeit am Bauhaus, über Literatur und alles mögliche. Wir unterhielten uns über unsere Interessen, fragten uns auf endlosen Spaziergängen, wer wir waren, wohin wir strebten und was uns erwartete, und das zu einer so gnadenlosen Zeit verordneter Meinungslosigkeit.

 

 

 

 


 

 
 
JENNY HOLZER
 
RALPH UELTZHOEFFER
 
JAMES TURRELL

 


 
       
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Rebecca Horn: Lotusschatten 2006

Ab Samstag, den 19. August 2006, gibt es im Zentrum für Internationale Lichtkunst einen neuen künstlerischen Höhepunkt: Die weltbekannte deutsche Künstlerin Rebecca Horn zeigt ihre Installation "Lotusschatten 2006" in der Dauerausstellung des Museums.

Rebecca Horn, international renommiert und vielfach ausgezeichnet, gilt als eine der vielseitigsten und kreativsten Künstlerinnen Deutschlands. Das komplexe Werk der mehrmaligen documenta-Teilnehmerin fasziniert durch starke metaphorische und poetische Aussagekraft.

Die Arbeit "Lotusschatten 2006" im Zentrum für Internationale Lichtkunst ist eine komplexe mechanische Apparatur aus Kupfer, Glas, Stahl und Licht wächst wie eine Lilie in den Raum hinein und lässt eine magische, poetische Atmosphäre aus Bewegung, Klang und Lichtreflektion entstehen. Langsam wandern Lichtreflexe und Schatten die Wände entlang und erzeugen eine entrückte Atmosphäre. Unterstützt wird dies durch die Klänge, die der neuseeländische Musiker und Komponist Hayden Chisholm eigens für die Installation kreierte. "Lotusschatten 2006" geht eine enge Verbindung mit den außergewöhnlichen architektonischen Gegebenheiten ein und erweitert die imposante Dauerausstellung, die mit Lichtkunst-Installationen von Christian Boltanski, Olafur Eliasson, Josef Kosuth, Mischa Kuball, Christina Kubisch, Mario Merz, François Morellet, Jan van Munster, Keith Sonnier und James Turrell zahlreiche Künstler von Weltrang präsentiert.

Weitere Informationen zu Rebecca Horn finden Sie hier. Ab dem 5. Oktober 2006 zeigt der Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellung Bodylandscapes zum Werk von Rebecca Horn.

UNNA - Dauerausstellung:
Christian Boltanski: Totentanz II, Johannes Dinnebier: Mit Licht Gestalt geben, Olafur Eliasson: Reflektierender Korridor - Entwurf zum Stoppen des freien Falls, Rebecca Horn: Lotusschatten 2006, Joseph Kosuth: Die Signatur des Wortes (Licht und Finsternis), Mischa Kuball: space - speech - speed , Christina Kubisch: Schlohweiß und Rabenschwarz, Mario Merz: Fibonacci-Reihe, François Morellet: No End Neon (Pier and Ocean), Jan van Munster: "Ich" (im Dialog), Keith Sonnier: Tunnel of Tears, James Turrell: Floater 99

Wechselausstellungen
Brigitte Kowanz: Energetische Resonanz
20.09.2005 bis 28.02.2006
Faszination Licht
18.05.2005 bis 05.06.2005
Andreas Oldörp: Dawn Blossoms ...
08.10.2004 bis 02.04.2005
"Licht und Verführung"
19.09.2003 bis 18.01.2004
Claudia Wissmann: Die Stätte
31.08.2002 bis 10.01.2003
Yvonne Goulbier: PIC NIC
07.05.2002 bis 11.08.2002
Matthias Wagner K: Das Licht von der anderen Seite
15.12.2001 bis 15.03.2002
Jan van Munster: Die Energie des Bildhauers
April bis Juli 2001
Yvonne Goulbier: Luna Park

Symposien/Workshops
Symposium "Öffentlicher Raum: Lichtgestaltung!"
Symposium: "Licht in den Kulturen"
Symposium: "Lichtkunst - Lichtdesign - Lichtplanung"
Workshop: Vergessene Orte im Stadtraum

Kooperation mit dem Gasometer Oberhausen
Seit März 2006 ist im Gasometer Oberhausen die Dauerinstallation "Licht Himmel" von Christina Kubisch zu bewundern, einer Künstlerin, die auch im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna mit zwei Installationen vertreten ist. Ein guter Grund für die beiden Ankerpunkte auf der Route Industriekultur, den Besuchern der beiden Einrichtungen ein Kombiticket anzubieten, mit dem sie beide Industriedenkmale zu einem günstigen Preis besichtigen können.

Im Zentrum für Internationale Lichtkunst zeigt Christina Kubisch die Licht-Klang-Installation "Schlohweiß und Rabenschwarz". Im Gasometer Oberhausen hat die Künstlerin ebenfalls eine Licht-Klang-Installation mit dem Titel "Licht Himmel" (Foto) geschaffen, die den gigantischen über 100m hohen Innenraum völlig neu erfahrbar macht. Die eigens für "Licht Himmel" komponierten Musikstücke aus Natur- und Instrumentalklängen verwandeln den Gasometer in einen vielfältigen Klangraum. Licht und Klang ergänzen sich zu einer intensiven Reise durch den riesigen Innenraum, der je nach Position des Besuchers und der Zeit, die er dort verbringt, immer neue Aspekte des Raumes und seiner Atmosphäre entdecken läßt.

Christina Kubisch zählt zur ersten Generation der Klangkünstler. Ihre preisgekrönten Installationen waren bereits in zahlreichen Museen weltweit zu sehen. In ihrer Kunst spielt vor allem das Atmosphärische eines Ortes oder architektonischen Raumes eine besondere Rolle, wie man sowohl in der Lindenbrauerei Unna wie auch im Gasometer eindrucksvoll erfahren kann.

Das Kombiticket für beide Institutionen ist ab Ostersamstag, den 15. April, zu einem Preis von 7,00 Euro im Museumsshop des Zentrums für Internationale Lichtkunst erhältlich. Die Besucher sparen 3,50 Euro gegenüber den regulären Eintritten. Die Tickets gelten bis Ende 2006, viel Zeit also, um den Weg nach Oberhausen anzutreten.

Öffnungszeiten:

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst bietet öffentliche Führungen von Di - Fr jweils um 14.00, 15.30 und 17.00 Uhr an, Do auch 18.30 Uhr. Sa - So finden Führungen um 14.00, 15.00, 16.00 und 17.00 Uhr statt. Der Besuch ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

Der Gasometer Oberhausen ist Di - So sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zur Anfahrt und zur Ausstellung unter www.gasometer.de.

 

 
 
CHRISTIAN BOLTANSKI
 
       
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Lichtkunst - Jenny Holzer, Christian Boltanski und Ralph Ueltzhoeffer.

Ein Bericht von M. Frei

Die Lichtkunst von Jenny Holzer, Christian Boltanski und Ralph Ueltzhöffer, unterschiedlich in den Ansätzen und doch gemeinschaftlich in den Augen des Betrachters?
Mal mit der Eindringlichkeit der modernen Werbemedien von Jenny Holzer, mal sind es Schatten marionettenhafter Figurinen von Christian Boltanski die über die Wände tanzen oder ganz im Zeitalter des künstlichen Verlangens Lichtobjekte von Ralph Ueltzhöffer, sogenannte Hologramme von Sonnenblumen, die ursprünglich auf einer Geschichte basieren und den Raum auf eine ganz besondere Weise für sich in Anspruch nehmen.

Würde man die Lichtkunst von Jenny Holzer, Christian Boltanski und Ralph Ueltzhöffer gemeinschaftlich in ein und demselben Raum präsentieren, könnte wohl keine der Arbeiten bestehen. Die Raumabhängigkeit der einzelnen Arbeiten ist wohl unumstritten, und doch besteht eine enge Verwandschaft der Grundzüge nicht nur durch die Gemeinschaft des Lichts.
Jenny Holzer (Protect me from what I want), Christian Boltanski (Totentanz), Ralph Ueltzhöffer (Die Geschichte von der hungernden Biene).
Jenny Holzers, Christian Boltanskis und Ralph Ueltzhöffers Arbeiten sind in der Lage, dem Betrachter gerade durch die Wirkung des Lichtes und der Schatten eine Focussierung abzuringen, die einer nicht-lichtbezogenen Arbeit wohl immer vorenthalten bleibt.
Raumabhängigkeit-Raumunabhängigkeit. Wie die raumbezogene Lichtinstallation von Jenny Holzer "protect me from what I want" die, die brisante Situation einiger New Yorker Stadteile in den achziger Jahren widerspiegelt und somit sehr ortsbezogen funktioniert, steht im Gegensatz zu Ralph Ueltzhöffers Arbeit, "Die Geschichte von der hungernden Biene", die raumunabhängig in vielerlei Räume und in vielerlei Gedanken transportiert werden soll (translocation). Ist der Raum allerdings mal entdeckt (roomdetecting), wird dieser in starker Abhängigkeit zum Lichtobjekt (Hologramm) gestellt und ist dann untrennbar mit ihm verknüpft.
Boltanskis großes Thema ist die Spurensicherung: die Rekonstruktion und Dokumentation individueller Lebenslinien anhand einfachster Materialien wie Fotografien, Zeitungsausschnitte oder alter Kleider. Mit Kerzen oder künstlichem Licht angestrahlt, lässt Boltanski seit den 1980er Jahren die Schatten marionettenhafter Figurinen über die Wände tanzen.
Für den einen Raum, für alle Räume, für den einen Ort, für alle Orte. In wie weit die Arbeiten den Betrachter mitnehmen, hängt selbstverständlich wie bei jeder Arbeit vom ureigenen Charakter und der Sensibilität des einzelnen ab.
Der Konsens liegt also nicht nur in der Lichtfocussierung, Ort bzw. der Raum sind natürlich auch wesentliche Faktoren.Ob werbewirksam wie Jenny Holzer, im Reich der Schatten wie bei Christian Boltanski, oder einer Irritation auf der Spur wie die Lichtobjekte (Hologramme) von Ralph Ueltzhöffer. Ist der Deckmantel "Lichtkunst" nicht viel zu allgemein gehalten?
Und doch ordnet man alle drei Beispiele unter dieser Kategorie ein.

Wenn Jenny Holzer, Christian Boltanski und Ralph Ueltzhöffer gemeinsame Sache unterstellt werden soll, liegt diese allerhöchstens in der konsequenten Raumbetrachtung und nicht nur in der Ausführung durch Licht und Schatten.

Miriam Frei - Lichtkunst von Jenny Holzer,Christian Boltanski und Ralph Ueltzhöffer.

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JENNY HOLZER ZKM
 
RALPH UELTZHOEFFER
 
CHRISTIAN BOLTANSKI
 
       
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Luminale Frankfurt

Mit 92 Lichtkunst-Projekten hat die diesjährige Luminale Frankfurt am Main erleuchtet. Museen, Kaufhäuser, Baustellen und Industrieanlagen wurden dabei illuminiert, dazu gab es Ausstellungen über Lichtdesigner oder Partys mit Lichtshows.

Die diesjährige "Luminale" lief in Frankfurt am Main parallel zur Licht-Messe "Light+building". Zu der laut Veranstalter "weltgrößte Messe des Lichts" wurden mehr als 100.000 Besucher erwartet. Die Idee der "Luminale" sei es, Lichtkünstlern ein Forum zu bieten, in der Praxis Anwendungen zu demonstrieren, und möglichen Kunden anzubieten, neue Techniken zu testen, sagt Helmut Bien, Organisator der "Luminale".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
LUMINALE FRANKFURT
 
       
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ZKM Karlsruhe - Lichtkunst aus Kunstlicht

Kuratorisches Konzept

Die Welt des Sichtbaren und des Sehens ist bekanntlich die Welt des Lichts. Die Kunst als Feld des
Sichtbaren ist - wie die Malerei zeigt - schon immer an das Universum des Lichts gebunden. Das Rätsel um das Wesen des Lichts wurde 1905 von Albert Einstein mit der Welle-Teilchen-Dualität gelöst. Licht ist sowohl eine elektromagnetische Welle als auch ein Strom von Teilchen. Es ist eine Form von Energie, die sich im luftleeren Raum mit einer Geschwindigkeit von 299.792.458 m/s ausbreitet. Trifft Licht auf prismatische Strukturen, so teilt es sich in verschiedene Wellenlängen auf, die als Farben sichtbar werden. Seine Beleuchtungsstärke wird in Lux gemessen und Lumen bezeichnet den Lichtstrom bzw. die Lichtmenge, die von einer Lichtquelle ausgeht. Die Malerei hat sich vorwiegend auf die Abbildung des natürlichen Lichts und die aus der Optik und anderen
Bereichen bekannten Wellenphänomene konzentriert. Erst seit der Entdeckung von Heinrich Hertz 1889 in Karlsruhe, »daß die elektrischen Wellen sich ganz nach Art der optischen Wellen fortpflanzen« (Max Planck, 1894) und die gleiche Geschwindigkeit besitzen, es also eine reale wie symbolische Beziehung zwischen Licht und Elektrizität gibt, prägt uns alle das Universum des künstlichen Lichts. Wie kaum ein anderes Medium hat das elektrische Licht in den letzten einhundert Jahren unseren Lebensraum revolutioniert und demokratisiert. Vielfältigste Bereiche des Alltags, des Berufslebens, des Konsums, der Medienwelt usw. haben sich durch das künstliche Licht verändert - so auch die Kunst. In einer vorher nie da gewesenen Fülle und Form erleuchtet künstliches Licht seit Beginn des letzten Jahrhunderts mehr und mehr Straßen, Schaufenster, Reklameschilder und Häuser. Wir wohnen in Städten und Gärten des Lichts. Vom Flugzeug
oder Satelliten aus betrachtet wirkt die nächtliche, illuminierte Erde selbst wie ein Sternenhaufen.
Lichtwerke wurden zu künstlichen Sternen, wodurch sich die Welt des Sichtbaren und das Leben der Menschen insgesamt verändert hat. Nach dem Sieg über die Nacht und die Sonne leben wir in künstlichen Lichtparadiesen. Seit beinahe einhundert Jahren setzen sich KünstlerInnen mit dem immateriellen Medium in Form von Glühbirnen, Leuchtstoff- oder Neonröhren, glimmenden LEDs oder leistungsstarken Scheinwerfern auseinander. Die Kunst hat sich von der illusionären Repräsentation des natürlichen Lichts immer mehr dem realen Einsatz des künstlichen Lichts zugewandt. Das Kunstwerk verwandelte sich von einem Schirm der Darstellung der Wellenphänomene des natürlichen Lichts - prismatische Zerlegung in Regenbogenfarben - zu einem realen Sender von Elektronen und Photonen des künstlichen Lichts. KünstlerInnen schaffen autonome, leuchtende Objekte und Räume oder illuminieren gar Landschaften.

Die Elektrifizierung der Welt hat KünstlerInnen unterschiedlichster Richtungen wie Futurismus,
Konstruktivismus, Kinetismus-Farbmusik und Bauhaus begeistert. Das immaterielle künstliche Licht schuf über Kunstrichtungen wie Materialmalerei, Film, Kinetik und Op Art ein eigenständiges Medium: die Lichtkunst. Pioniere der Lichtkunst wie László Moholy-Nagy, Thomas Wilfred oder Zdenĕk Pešánek verdeutlichen, welche elementare Anziehungskraft von diesem Medium auf die KünstlerInnen ausgegangen ist. Ebenso zeigen dies zeitgleich die Avantgardefilme der 1920er Jahre von Hans Richter, Walter Ruttmann, Viking Eggeling und Oskar Fischinger.
Anhand raumgreifender Installationen, Neupräsentationen und Rekonstruktionen historisch bedeutender. Lichtobjekte, -installationen und -environments demonstriert die Ausstellung, wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, insbesondere den 60er Jahren, das Medium Licht verstärkt auf das Interesse zahlreicher europäischer Künstlergruppen stieß und wie diese mit Licht, Farbe und Bewegung umgegangen sind.
Herausragende Werkgruppen von ZERO (Deutschland), GRAV (Frankreich), Gruppo T und Gruppo N (Italien) dokumentieren den Beginn immersiver und interaktiver, sogar virtueller Environments. Dabei setzten viele KünstlerInnen das elektrische Licht nicht nur statisch ein, sondern verbanden es auch mit kinetischen Elementen. Zu erfahren sind in diesem Kontext faszinierende Arbeiten von Nicolas Schöffer, Jean Tinguely oder Gerhard von Graevenitz. Erstmalig präsentiert die spektakuläre Ausstellung im ZKM|Museum für Neue Kunst die klassischen Highlights der Lichtkunst, wobei gerade die jüngste Gegenwart überraschende Rückbezüge offenbart. Frühe Positionen bedeutender Künstler wie Dan Flavin, Bruce Nauman, Keith Sonnier, James Turrell, Mario Merz, François Morellet, Ferdinand Kriwet und Maurizio Nannucci verdeutlichen den Einsatz und die Wichtigkeit von künstlichem Licht in Konzeptkunst, Op Art, Arte Povera, u.a.

Aktuelle Produktionen belegen das schillernde Spektrum der vielfältigen Auseinandersetzungen mit dem künstlichen Licht. Die Ästhetisierung konzeptioneller, designbezogener oder physikalischer Problem- und Wahrnehmungsfelder des immateriellen Lichts verdeutlichen Werke von Heimo Zobernig, Sylvie Fleury, Jenny Holzer oder Cerith Wyn Evans, neben Jorge Pardo, Tobias Rehberger, Steven Pippin oder Olafur Eliasson. Ob ästhetisch, provokant, anspielungsreich oder reduziert, privat oder öffentlich: Tracey Emin, Martin Boyce, Hermann Pitz, Mischa Kuball, Tatsuo Miyajima oder Mike Kelley - in den komplexen Feldern der Lichtbezüge zwischen Avantgarde und Pop wird die Faszination des Mediums üppig und bunt beleuchtet. Die aktuellsten
Beiträge und neuesten Technologien, das postmoderne Spiel der Formen und Inhalte, für das exemplarisch Berta Fischer, Benita Liebel, Anselm Reyle, Simon Dybbroe Møller, Björn Dahlem aber auch Jason Rhoades oder Zaha Hadid stehen, faszinieren in tiefgründigen Lichtsphären, ironischen Querverweisen und filigranen Lichtspielen. Ein wahres Feuerwerk der beeindruckend großen und wunderschönen Bandbreite der Lichtkunst aus

Kunstlicht entfaltet sich im ZKM|Museum für Neue Kunst.

Die Ausstellung verlässt den musealen Kontext, um auch nachts ihre Aura entfalten zu können und dem Thema weitere Bezugsfelder zu ermöglichen. Auf dem Außengelände des ZKM sind ortsspezifische Lichtobjekte,
-skulpturen und -installationen zu sehen, die in den Stadtraum strahlen und wirken. Mit der Ausstellung Lichtkunst aus Kunstlicht erweitert das ZKM|Museum für Neue Kunst seine Kooperation mit hochkarätigen, international renommierten Sammlungen. Die bewährte Zusammenarbeit mit den Privatsammlungen Boros, FER, Froehlich, Grässlin und Weishaupt wird durch die Hinzunahmen großzügiger Leihgaben von T-B A21 (Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Vienna), der Landesbank Baden-Württemberg, der Stiftung VAF, Frankfurt/M. - Rovereto und anderer assoziierter privater Leihgeber sinnvoll ergänzt. Zu der Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog von ca. 400 Seiten mit Abbildungen der ausgestellten Werke. In den Essays werden nicht nur die Exponate besprochen und analysiert, sondern auch das Phänomen
Licht aus naturwissenschaftlicher, philosophischer und kunsthistorischer Perspektive beleuchtet. Außerdem ergänzen Texte einzelner Licht-KünstlerInnen den Blick auf das Licht als Medium der Kunst.

Kuratoren: Peter Weibel, Gregor Jansen
Kuratorische Assistenz: Andreas F. Beitin, Yvonne Ziegler

 
 
JENNY HOLZER ZKM
 
JENNY HOLZER
 
         
 

Lichtkunst aus Kunstlicht - Künstler:

Vito Acconci · Franz Ackermann · Dennis Adams · Marc Adrian · Yaacov Agam · Giovanni Anceschi · Giovanni Anselmo · Stephen Antonakos · Siegrun Appelt · John M Armleder · Werner Bauer · Julien Berthier · Thomas Beth · Joseph Beuys · Alberto Biasi · Thomas Berger · Bigert & Bergström Vladimir Bonacic · Ecke Bonk ·Davide Boriani · Jonathan Borofsky · Martin Boyce · Erich Buchholz · Angela Bulloch · Pol Bury · Nino Calos · Chryssa · Jürgen und Nora Claus · Victoria Coeln · Gianni Colombo · Tony Conrad · Waltraut Cooper ·Martin Creed · Björn Dahlem · Gabriele De Vecchi · Koenrad Dedobbeleer · Hugo Rudolfo Demarco · Jürgen Drescher · Sven Drühl · Chiara Dynys · Fred Eerdekens · Viking Eggeling · Olafur Eliasson ·Elmgreen/Dragset · Tracey Emin · Manfred Erjautz · Spencer Finch · Berta Fischer · Oskar Fischinger ·Fischli/Weiss · Dan Flavin · Joachim Fleischer · Sylvie Fleury · Ceal Floyer · Lucio Fontana · Peter Friedl · Horacio Garcia-Rossi · Alberto Garutti · Kendell Geers · Klaus Geldmacher · Karl Gerstner · Walter Giers · Imi Giese · Paul Gittins · Dominique Gonzalez-Foerster · Felix Gonzalez-Torres · Gun Gordillo ·Gerhard von Graevenitz · Tue Greenfort · Helga Griffiths · Bruno Gronen · Gruppo MID · Brian Gysin · Zaha Hadid · Mark Handforth · Daniel Hausig · Werner Haypeter · Klaus Heider · Jeppe Hein · Christian Herdeg · Diango Hernandez · Georg Herold · Lori Hersberger · Nic Hess · Christoph Hildebrand · Noritoshi Hirakawa ·Hofstetter Kurt · Carsten Höller · Jenny Holzer · Berthold Hörbelt · Stephan Huber · Markus Huemer · Alfredo Jaar · Birgit Jensen · Dieter Jung · Yoshiaki Kaihatsu · Claudia Kapp · Kazuo Katase · Peter Keene · Mike Kelley · Stefan Kern · Jon Kessler · Martin Kippenberger · Astrid Klein · Gyula Kosice · Joseph Kosuth · Brigitte Kowanz · Dieter Krieg · Ferdinand Kriwet · Mischa Kuball · Hans Peter Kuhn · Vollrad Kutscher · Susanne Kutter · Swen Kuttner · Thorbjörn Lausten · Bertrand Lavier · Julio Le Parc · Claude Leveque · Golan Levin · Benita Liebel · Alexander Lieck · David Lieske · Won Ju Lim · Thomas Locher · Sarah Lucas · Adolf Luther · M · Heinz Mack · Frank Joseph Malina · Bernhard Martin · Manfredo Massironi · Anthony McCall · Paul McCarthy · Christian Megert · Isa Melsheimer · Mathieu Mercier · Mario Merz · Tatsuo Miyajima · Volker Möllenhoff · Simon Dybbroe Møller · László Moholy-Nagy · Achim Mohné · Jonathan Monk · François Morellet · Leonardo Mosso · Reinhard Mucha · Christian Philipp Müller · Jörn Müller-Quade · Matt Mullican · Bruno Munari · Jan van Munster · Maurizio Nannucci · Bruce Nauman · Tim Noble · Germano Olivotto ·Tony Oursler · Jorge Pardo · Zdenĕk Pešánek · Goran Petercol · Finnbogi Pétursson · Rudolf Pfenninger ·Daniel Pflumm · Otto Piene · Jack Pierson · PIPS:lab · Hermann Pitz · Fabrizio Plessi · Riccardo Previdi · Patrick Raynaud · Martial Raysse · Nikolaj Recke · Erwin Redl · Tobias Rehberger · Anselm Reyle · Jason Rhoades · Hans Richter · Rivka Rinn · Daniel Roth · Tim Otto Roth · Pierre Rovère · Gerhard Rühm · Walter Ruttmann · Michael Sailstorfer · Sarkis · Michael Schmid · Ruth Schnell · Nicolas Schöffer · Patrick Schumacher · Michael Schuster · Kurt Schwerdtfeger · Marie Sester · Paul Sharits · Jessica Shaw · Damir Sokić · Keith Sonnier · Stefan Sous · Aleksandar Srnec · Simon Starling · Katja Strunz · Gerold Tagwerker · Yuji Takeoka · Paul Thek · Jan Timme · Jean Tinguely · Rikrit Tiravanija · Rosemarie Trockel ·Joëlle Tuerlinckx · James Turrell · Günther Uecker · Giuseppe Uncini · Gregorio Vardanega · Grazia Varisco · Woody Vasulka · Michel Verjux · Wang Shugang · Robert Watts · Sue Webster · Peter Weibel ·Franz West · Pae White · James Whitney · John Whitney · Thomas Wilfred · Dominique Willoughby · Wolfgang Winter · Claudia Wissmann · Johannes Wohnseifer · Manfred Wolff-Plottegg · Teres Wydler · Cerith Wyn Evans · Haegue Yang · Penny Yassour · Joseph Zehrer · Giancarlo Zen · Chen Zhen · Heimo Zobernig · Gilberto Zorio · Christof Zwiener

 

 
 

Auszeichnungen und Stipendien | Einzelausstellungen | Gruppenausstellungen | Galerienvertretung |

Vito Acconci

Einzelausstellungen
»Architecure Projects: Built, Unbuilt, Unbuildable. «, Foundation ICAR, Paris [F]»Para-Cities: Models for Public Spaces«, Arnolfini Gallery, Bristol [UK]» Skatepark«, Institute Français d�Architecture, Paris [F]» Old, Refined, and Re-Viewed«, Stroom, Den Haag [NL]» Living Off The Museum«, Centro Gellego de Art Contemporanea, Santiago de Campostola [E] » Private Houses«, American Fine Arts, New York [USA] » The City Inside Us«, Museum für Angewandte Kunst, Wien [A] » Centre d�Art Contemporain, Grenobel [F] Barbara Gladstone Gallery, New York [USA] Sonnabend Gallery, New York [USA]» Public Places«, Museum of Modern Art, New York; [USA] The Brooklyn Museum, New York [USA] Whitney Museum of American Art, New York [USA]

Gruppenausstellungen
»Playing Amongst the Ruins«, Royal College of Art, London [UK] »Video Time«, Museum of Modern Art, New York [USA] »media_city Seoul. Contemporary Art and TEchnology Biennial«, Seoul [Südkorea] »Seeing Time: Selections from the Pamela and Richard Kramlich Collection«, San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco [USA]; ZKM_Karlsruhe [D] »Out of Actions: between performance and the object, «, Museum of Contemporary Art, Los Angeles [USA] »Voices«, Witte de With, Rotterdam [NL]; Fundacio Joan Miro, Barcelona [E]; Le Fresnoy, Tourcoing [F] »documenta X«, Kassel [D] »Heaven«, P.S.1, New York [USA] »Sex and Crime. On Human Relationships«, Sprengel Museum Hannover, Hannover [D] »NowHere«, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk [DK] »Pasion Privée«, Musée d'art moderne, Paris [F] »Biennale d'art contemporain de Lyon«, Musée d'art contemporain de Lyon, Lyon [F] »Self Construction«, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien [A] »ARS 95«, Museum of Contemporary Art, Helsinki [FIN] »Hors limites«, Centre George Pompidou, Paris [F] »Acting Out [The Body in Video: Then and Now]«, Royal College of Art, London [UK] »Die Sprache der Kunst«, Kunsthalle Wien, Wien [A] »Whitney Biennial«, Whitney Museum of American Art, New York [USA] »Single Shots: A Video History of Personal Expressions«, Institut of Contemporary Art, Boston [USA] »Het Lumineuze Beeld/ The Luminous Image«, Stedelijk Museum Amsterdam [NL] »Minimalism to Expressionism«, Whiteney Museum of American Art, New York [USA] »Documenta 7«, Kassel [D] »De la catastrophe«, Centre d'art contemporain, Geneva [CH] »Video Art: An Overview«, San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco [USA] »La Biennale di Venezia«, Venedig [I] »XIIe Sao Paulo Biennial«, Sao Paulo [BR] »Bodyworks«, Museum of Contemporary Art, Chicago [USA] »Video Art«, The Museum of Modern Art, New York [USA]

Auszeichnungen und Stipendien
Stipendium für Architektur der New York Foundation for the Arts [USA], ; Nancy Graves Stipendium für
Bildende Künstler [USA], ; AIA New York Chapter Special Citation [USA], ; ID Magazine Award for
Excellence in Design, ; Auszeichnung für das Lebenswerk des Sculpture [USA], ; Skowhegan Award
[USA], ; Guggenheim Stipemdium, New York [USA], .

Bibliographie
Para-Cities, Arnolfini Gallery, Bristol, ; Anne M. Wagner: »Performance, Video, and the Rhetoric of Presence«, in: October, 31, . S. 59-80; »Making Public: The Writing and Reading of Public Space«, in: Heterotopies/Heterotopias, Genf , S. 118-124; Tamara Getter: »Vito Acconci - A Conversation with Tamara Getter«, in: Studio, . S. 27-37; Heinz Shultz: Die Bedeutung von Öffentlichkeit«, in: Kunstforum, 144, . S. 286-295; »Bodies of Land«, in: Transcript, 1, 2, . S. 5-33; Hans Ulrich Obrist: »Unbuilt Roads«, in: Contemporary Visual Arts, 20, . S. 36-38; Jeff Rian: »I Never Wanted to be Political: I Wanted the Work to be Politics«, [Interview], in: Flash Art, . S. 84-87; The City Inside Us, Ausst. Kat. Museum für Angewandte Kunst Wien, Wien ; Public Space in a Private Time, in: Critical Inquiry, 16, 4, . S. 900-918; Public Places, Ausst. Kat. Museum of Modern Art, New York »Projections of Home«, in: Artforum, XXVI, . S. 126-128; The House and Furnishings as Social Metaphor, USF Art Galleries, University of South Florida, Tampa ; Hal Foster: »For a Concept of the Political in Art«, in: Art in America, . S. 17-25; »Devices for Guard and Prisoners. [Notes]«, in: Rampike 3, 1, . S. 12-13; A Retrospective: , Ausst. Kat. Museum of Contemporary Art, Chicago ; »Situation Esthetics: Impermanent Art and the Seventies Audience«, in: Artforum, . S. 22; Rosalind Krauss: »Video: The Aesthetics of Narcissism«, in: . S. 50-64.

 

 

 
 

Ralph Ueltzhoeffer

Einzelausstellungen
Kunsthalle Basel, Basel [CH] Mai 36 Galerie, Zürich [CH] Stedelijk Museum Amsterdam, Amsterdam [NL] Gavin Brown's Enterprise, New York [USA] Kunsthalle Basel, Basel [CH] , Mai 36 Galerie, Zürich [CH] Das weiche Zimmer, Hannover Münden [D] Neuer Aachener Kunstverein, Aachen [D] White Cube - Jay Jopling, London [UK] Meyer Riegger Galerie, Karlsruhe [D] neugerriemschneider, Berlin [D] Neuer Aachener Kunstverein, Aachen [D] Kasseler Kunstverein, Kassel [D] Gavin Brownn's enterprise, New York [USA] Portikus, Frankfurt a.M. [D] Städtische Galerie Nordhorn [D] Mai 36 Galerie, Zürich [CH] Kunstpreis der Böttgerstraße, Bremen [D] Marconi, Mailand [I] artist Kunstmagazin, Bremen [D] neugerriemschneider, Berlin [D] Thomas Solomon's Garage, Los Angeles [USA] Gavin Brownn's enterprise, New York [USA] Buchpublikation »Dialo(o)g«, Belgisches Haus, Köln [D] »Condomium«, neugerriemschneider, Berlin [D] ] Galerie Fischer, Hamburg [D] Galerie Komat, Braunschweig [D]

Gruppenausstellungen
Houldsworth, London [UK] Kunstbau/Städtische Galerie im Lenbachhaus, München [D] Tramway, Glasgow [UK] Charlottenborg Udstillingbygning, Kopenhagen [DK] Kunstraum Kreuzberg / Künstlerhaus Bethanien, Berlin [D] Vancouver Art Gallery, Vancouver [CDN] Festspielhaus Hellerau, Dresden [D] »[re:songlines]«, halle für kunst, Lüneburg [D] Castello di Rivoli - Museum of Contemporary Arts, Turin [I] »Frieze«, Institute of Contemporary Art, Boston, Massachusetts [USA] »Dream City«, Kunstverein München, München [D] »go away: artists and travel«, Royal College of Art, London [UK] Kunstmuseum Wolfsburg, Wolfsburg [D] BildMuseet, Umeå [S] Galerie Fons Welters, Amsterdam [NL] »Atlas Mapping«, Kunsthaus Bregenz [A] Kunstverein, Kassel [D] Produzentengalerie Hamburg, Hamburg [D] lothringer 13, München [D] lothringer / Laden, München [D] »Kunst...Arbeit«, Südwest LB, Stuttgart [D] »Time Out«, Kunsthalle Nürnberg, Nürnberg [D] »Heaven«, P.S. 1 Contemporary Art Center, Long Island City, New York [USA] Kunstpreis der Böttgerstrasse, Bremen [D] Bonner Kunstverein, Bonn [D] »Atlas Mapping«, Offenes Kulturhaus, Linz [A] »Topping Out«, Städtische Galerie Nordhorn [D] Gio Marconi, Mailand [I] »Imbiss«, Künstlerhaus, Stuttgart [D] »a summer group show«, neugerriemschneider, Berlin [D] Stiftung Starke, Berlin [D] »Wunderbar«, Hamburger Kunstverein, Hamburg [D] »Faustrecht der Freiheit«, Sammlung Volkmann, Kunstsammlung, Gera [D] Neues Museum Weserburg, Bremen [D] Cruise, Friedensallee 12, Hamburg [D] »Wunderbar«, Kunstraum, Wien [A] »En Passant...«, Hamburger Kunstverein, Hamburg [D] »En passant...«, Akademie der Bildenden Künste, Wien [A] »Cocktail«, Kunstverein, Hamburg [D] Wiensowski & Harbord, Berlin [D] BP, Hamburg [D]

Galerienvertretung
attitudes, Genf [CH]
Gavin Brown's enterprise, Corp., New York/New York [USA]
Mai 36 Galerie, Zürich [CH]
Galerie Giò Marconi, Mailand [I]
neugerriemschneider, Berlin [D]
Galeria Camargo Vilaça, São Paulo [BR]

 

 

 
 

»About Nothing. Arbeiten auf Papier 1964-2004«, Kunsthalle Zürich [CH] » - Voltes IV«, Galleria d´Arte Moderna, Bergamo [I]
»J -Untitled (3rd version)«, Kunstverein Ruhr, Essen [D] «, Galerie Vera Munro, Hamburg [D] »20.21«, Galerie Edition Kunsthandel, Essen [D] »Modulor 105624-0«, Galerie Anselm Dreher, Berlin [D] »Enter at your own risk«, Kunstraum Innsbruck [A] »Wall Paintings 1967-98«, Casino Luxembourg [NL]
Galerie Erna Hécey, Luxembourg [NL] »Peintures murales 1967-1997«, Le Parvis-Centre d'art contemporain-Centre Le Méridien, Ibos [F] Villa Carlotta, Fondation Ratti, Tremezzo [I] »Wall painting«, Art & Public, Genf [CH] Galerie Tanit, München [D] Galerie Sollertis, Toulouse [F] Galleria 1991 Joào Graç, Lissabon [P] Art & Public, Genf [CH] Galerie Susanne Kulli, Sankt-Gallen [CH] ECAL, Lausanne [CH] Territorio Italiano, Piacenza [I] Galerie 360 Degrés, Tokyo [J] Galerie Tanit, München [D] Galerie Art & Public, Genève [CH] Fondation Mamco, Genève [CH] Cabinet des Estampes du musée d'Art et d'Histoire, Genf [CH] La Maison Douai, Galerie M.D.J., Neuchâtel [CH] Galerie J-F. Dumont c/i Galerie Air de Paris [P] Galerie Jean-François Dumont, Bordeaux [F] Le Capitou, Centre d'Art Contemporain, Fréjus [F] Factory, Genf [CH] Galerie Sollertis, Toulouse [F] Galerie Marika Malacorda, Genf [CH]
Villa Arson, Nizza [F] Centraal Museum, Utrecht [NL] Galleria Massimo de Carlo, Mailand [I] Galerie Sollertis, Toulouse [F] Galerie Ecart, Genf [CH]
Palais de l'Athénée, Genf [CH] »The Genius of the Place«, Frac Bourgogne, Dijon [F] »Private View - Collection Pierre Huber«, Musée Cantonal des Beaux-Arts, Lausanne [F] »Photography, Video, Mixed Media II«, Daimler Chrysler Contemporary, Berlin [D] »Intra-muros«, MAMAC Nice, Nizza [F]»PLAYLIST«, Palais de Tokyo, Paris [F] »Go Johnny Go! Die E-Gitarre - Kunst und Mythos«, Kunsthalle Wien [A] »Open Ends«, MoMa New York [USA] »L'étonnante gravité des choses simples. Oeuvres de la Collection du Frac Limousin«, Abbaye Saint-André-Centre d'art contemporain, Meymac [F] »Freie Sicht aufs Mittelmeer«, Kunsthaus Zürich, Zürich [CH] »A house is not a home. Everyday objects in contemporary sculpture«, Rooseum Center for contemporary art, Malmö [S] »Un musée imaginé par des artistes«, Espace de l'art concret, Mouans-Sartoux [F]
»Blanc(s)«, Ecole des beaux-arts-Galerie, Quimper [F] »Où en est la peinture? Interrogations contemporaines sur une technique traditionnelle«, Frac Nord Pas-de-Calais, Dunkerque [F] Biennale von Lyon [F] »Toyama Now« Triennale [J] Metropolis, Berlin [D] documenta8, Kassel [D]

Sammlungen

Aargauer Kunsthaus Aarau [CH]
attitudes, Genf [CH]
Daimler Chrysler Contemporary, Berlin [D]
Le Consortium Dijon [F]
Mamco Genf [CH]
Museum für Neue Kunst, Karlsruhe [D]
Kunstmuseum, Basel [CH]
Musée d'Art et d'Histoire, Genf [CH]
Musée de Grenoble [F]

 

 

 
 



Neue Galerie, Graz [A] »Making Things Public«, ZKM Karlsruhe [D] 51. Biennale, Venedig [I] Museum der Moderne, Salzburg [A] documenta11, Kassel [D] »Iconoclash«, Karlsruhe [D] Boijmans Van Beuningen Museum, Rotterdam [NL] Philadelphia Museum of Art, Philadelphia [USA] 49. Biennale, Venedig [I] transferit, München [D] Galerie Stadtpark, Krems [A] Kunstmuseum Winterthur [CH]

 

 

 

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