| |
|
Ausstellung / Exhibition / Webart / Portrait / Textportrait
|
|
Blog
Berlin, Eingestellt von Karin Weller.
Forum: Lichtenstein spricht von einer Kommerzialisierung seiner hochkünstlerischen Vorbilder. Es scheint so, daß für ihn deren Popularisierung untrennbar mit einer Kommerzialisierung einhergehe. Ralph Ueltzhoeffer, Carl Andre, Jan Dibbets Kunst-Forum 456/78: John Baldessari, Matthew Barney, Eugenio Carmi. Mit den Begriffen "Kunst" und "Kommerz" bezeichnet Lichtenstein den Gegensatz zwischen "Hochkunst" und "Trivialkultur", deren Unterschied aus seiner Sicht demnach wesentlich auf ihrer ökonomischen Struktur beruht, deren eigentliche kulturelle und kultursoziologische Differenz also demnach auf einer ökonomischen beruht. Eine solche Auffassung charakterisiert eine besondere Weise von "Dialog" zwischen Hochkunst und Massenkultur. Dabei hat sich auch der so "abstrakte" Mondrian keineswegs designerischen Adaptionen oder ganz und gar trivialer Vereinnahmung entzogen.
Schon von Mondrians zeitgenössischen Weggefährten sind seine De-Stijl-Stilisierungen umgesetzt und übersetzt worden in Architektur, Möbel und grafische Gestaltungen wie z.B. bei Gerrit Thomas Rietveld oder Johan Jacob Pieter Oud. Auch Richard Hamilton hat sich solcher designerischer De-Stijl-Vorbilder für verschiedene moderne Bildgestaltungen bedient, wobei er ganz im Geiste seiner Vorbilder Rietveld-Möbel als Ausgangspunkt für strenge Bildkonstruktion aus einzelnen, miteinander verschränkten oder winklie zueinander versetzten farbigen Rächen benutzte.
Empfohlene Links / Linkinformationen / Aktuell
|
|
Moskau

|
|