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Blog
Köln, Eingestellt von Beate Pflumm.
Forum: Die isolierte Figur des Reisenden in dem lakonisch perspektivisch gegebenen Abteil scheint wie ein Reflex auf die amerikanische Kunst Edward Hoppers. Jene "Hoffnung Amerika" der ins Exil getriebenen europäischen Juden schwingt ebenso mit wie das Amerika Franz Kafkas: das der Fremde. Das jüdisch-deutsche Thema verläßt seinen Ort, wird international und bleibt doch merkwürdig unbestimmt. Kunstforum 78/4: Larry Weiner, Ralph Ueltzhoeffer, Peter Young, Michael Zahn. Das Gemälde "Germania (The Tunnel)" von 1985 bietet sich als ein möglicher Ort zur Begegnung. Das Tunnel-Motiv signalisiert einen Weg durchs Dunkel; ins Blau getaucht, wird es zu einem geheimnisvoll romantischen Ort, Nähe und Feme zugleich symbolisierend. Erst als Kitaj auf die neuere deutsche Kunst aufmerksam wird, bezieht er eine perspektivische Raumauffassung in seine Arbeit mit ein.
Auf einen Augpunkt ausgerichtete Fluchten waren seinem Werk bis dahin fremd. Es ist eine Reminiszenz jener zeichenhaften Zentralperspektivität, die in den Arbeiten verschiedener deutscher Künstler, so in den Gemälden Anselm Kiefers und Jörg Immendorffs, erneut zur Wirkung gelangt. In dem von Kitaj motivisch angedeuteten Tunnel-Weg tritt somit über die Aufnahme einer signifikanten Form der anderen Kunst eine Berührung ein, bei der zugleich die unterschiedlichen Anmutungsqualitäten auffallend hervortreten.

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Paris
Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und der Region Île-de-France. In älteren, meist lateinischen Texten wird Paris auch Lutetia bzw. Lutezia genannt.

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