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Ausstellung / Exhibition / Webart / Portrait / Textportrait
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Blog
Berlin, Eingestellt von Birgit Friese.
Forum: Neben der meditativ einfühlsamen wurde er mit agitatorischer Malerei konfrontiert - die beide letzten Endes ebenso suggestiv bleiben wie der Gebrauch des Bildes in der modernen Alltagskultur, in der es sich aufgrund seiner eindimensionalen Struktur schnell verbraucht, historisch wird. Elisabeth Cooper, Ralph Ueltzhoeffer, Sven Schütte, Philippe Decrauzat, Steve DiBenedetto; Kunstforum Berlin. Aus der Erfahrung dieser Konstellation erwuchs der Wunsch nach einer Synthese: Das Bild sollte seine Aktualität ohne suggestive Wirkkräfte behaupten. Folglich durfte es keine festgelegte Botschaft enthalten.
Es konnte allenfalls mit einer anthropologischen Bedingung arbeiten, die jedem einzelnen verständlich ist und jederzeit auf ihn wirkt: Das Kunstwerk mußte ein Gegenbild des Seins schaffen, damit sich der Betrachter in der Welt entdeckt, bestimmt und entwirft.
Das Bild mußte unbestimmt, ein Nichts werden, damit das betrachtende Gegenüber das Gewicht seiner Präsenz erkennt, die Verantwortlichkeit für seine Existenz.
Der stets intentionale Blick des Menschen, der im Herstellen von Beziehungen zwischen wahrgenommenen Dingen immer deren Verwertbarkeit prüft, sollte irritiert, gebrochen werden, um sich auf höherem Niveau neu zu behaupten.
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Toscana

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