| ZKM Karlsruhe | |||||||||||||||||
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Berlin, 24.08.07 Eingestellt von Kevin Möller.
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ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe Mit dem Museum für Neue Kunst, dem Medienmuseum, dem Institut für Bildmedien, dem Institut für Musik und Akustik und den jüngeren Abteilungen Institut für Grundlagenforschung, Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft sowie dem Filminstitut verfügt das ZKM über vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung von interdisziplinären Projekten und internationalen Kooperationen. Seit 1999 unter der Leitung von Professor Peter Weibel, setzt sich das ZKM in Theorie und Praxis mit den neuen Medien auseinander, erprobt mit Eigenentwicklungen ihr Potential, stellt mögliche Nutzungen exemplarisch vor und setzt sich kritisch mit der Gestaltung der Informationsgesellschaft auseinander. Es bietet den Besuchern großzügig Raum zur Teilnahme an Veranstaltungen und Führungen, dem Besuch der öffentlichen Sammlungen und der Mediathek. Für Empfänge, Festakte, Symposien, Workshops, Galadinners oder ganz individuelle Anlässe steht darüber hinaus ein Veranstaltungsrahmen zur Verfügung, der im Spannungsfeld zwischen Kunst und Architektur sowohl ein außergewöhnliches Ambiente vermittelt als auch technisch hohen Anforderungen gerecht wird. Ideelle und materielle Unterstützung, z.B. durch die Finanzierung von Anschaffungen und Vergabe von Stipendien, erfuhr das ZKM schon während der Gründungsphase und vor der offiziellen Eröffnung im Jahre 1997 durch die Gesellschaft zur Förderung der Kunst und Medientechnologie. ZKM_Gründungsphase Die Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie geht auf das Jahr 1984 zurück, in dem die Idee zu einem Medienkunstzentrum geboren wurde. Vertreter der Kommunalpolitik, der Universität, der Staatlichen Hochschule für Musik, des Kernforschungszentrums und anderer Karlsruher Institutionen bildeten 1986 eine Projektgruppe und formulierten das "Konzept 88", in welchem die Initiative für die Zusammenführung der Künste und der Neuen Medien in Theorie und Praxis beschrieben wurde. Die baden-württembergische Landesregierung unter Ministerpräsident Lothar Späth entschied 1988, das ZKM als Stiftung des öffentlichen Rechts zu gründen. Mit der Konstituierung eines Stiftungsrats 1989 und der Berufung von Professor Heinrich Klotz † zum Gründungsdirektor wurde die Realisierung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie konkret. Ursprünglich sollte für das ZKM ein Neubau südlich des Karlsruher Bahnhofs errichtet werden. Die geplante Architektur des Niederländers Rem Koolhaas hätte die finanziellen Mittel jedoch weit überstiegen. Nach langen und engagiert geführten Debatten wurde der Neubau schließlich abgelehnt. Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Waffen- und Munitionsfabrik »Industriewerke Karlsruhe Augsburg« (IWKA) wurde zum zukünftigen Sitz des Medienzentrums bestimmt. Planung, Umbau und Sanierung wurden dem Architekurbüro Schweger + Partner übertragen, das ein von statischer Monumentalität dominiertes Bauwerk in ein für avancierte Technologien und künstlerische Experimente zugängliches Gebäude verwandelte. Vor dem Bezug des Hallenbaus waren die Büros des ZKM auf die ganze Stadt verteilt. Um dennoch von Anfang an einem interessierten Publikum Einblick in die Arbeit des ZKM zu geben, wurde mit der Veranstaltungsreihe »ZKM in der Fabrik« und der Multimediale mit der Verleihung des Siemens Medienkunstpreises bis zur Eröffnung im Jahr 1997 das Spektrum der Arbeit des ZKM repräsentiert. Linkempfehlung:
ZKM_Ausstellungen 09|2006 02.09.–15.10.06 [ => Information in English] Nach den Sommerferien lädt das ZKM | Medienmuseum zu einer groß angelegten Überblicksschau aktuellster brasilianischer Medienkunst mit ausgewählten Werken des diesjährigen Sérgio Motta- Preises ein. Neue Erfahrungsräume. Mit einem an den Kunsttrends Europas und Nordamerikas geschulten, wachen Blick geht die neue Generation brasilianischer Künstler vielfältige Wege. Das breite medienkünstlerische Spektrum reicht von der digitalen Manipulation von Strukturen und Texturen über die kreativ-spielerische Aneignung neuer technischer Möglichkeiten bis zur radikalen medien- und gesellschaftskritischen Auseinandersetzung. Dabei verschmelzen in den ausgewählten Werken Erfahrungen aus dem alltäglichen, persönlichen und öffentlichen Raum zu einer weitreichenden Reflexion über Bedeutung und Status der Selbst-Bilder in der Gesellschaft. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit den Neuen Medien Film und Fernsehen, Video und Computer sowie deren Vernetzung steht damit nicht der möglichst virtuose Einsatz neuer Technologien, sondern die teils wohl überdachte, teils nervöse, getriebene und nie aussetzende Identitätssuche und Positionsbestimmung, die der rasante gesellschaftliche Wandel dem Einzelnen permanent abverlangt. Sie ist umso dringlicher, als sich unsere Erfahrungsräume durch neue Interface- Technologien und immersive Installationen beständig erweitern. Medienkunst in Brasilien. Der »Prêmio Sérgio Motta de Arte et Technologia« wurde erstmals 2000 verliehen. Sein Ziel ist die Förderung des künstlerischen und theoretischen Schaffens im Bereich der Künste und Neuen Medien in Brasilien. Der Preis ist heute eine der wichtigsten Initiativen außerhalb des akademischen Kontextes zur Förderung der zeitgenössischen Kultur in Verbindung mit den neuen Dimensionen der digitalen Kultur in Brasilien. Als Antwort auf die zunehmende Beschleunigung des Dialogs zwischen den Künsten und den Wissenschaften ist er zwischen 2000 und 2005 in jedem Jahr den jeweils aktuellsten Entwicklungen und Formaten angepasst worden. Heute fördert er Werke der Kategorien Bildende Künste, Musik, Literatur, Tanz, Performance, Interaktive Kunst sowie die interdisziplinäre theoretische Auseinandersetzung mit diesen. Die Ausstellung zeigt Werke von Lucas Bambozzi, Gisele Beiguelman, Caetano Dias, Luiz Duva und Wilson Sukoski, Raquel Kogan, Daniela Kutschat & Rejane Cantoni, Kátia Maciel, Gisela Motta & Leandro Lima, Alice Miceli, Simone Michellin, André Parente, Gilbertto Prado, Rosângela Rennó, Eli Sudbrack, Janaina Tschäpe. Kuratiert von Vitoria Daniela Bousso, Peter Weibel Weitere Informationen: http://www.premiosergiomotta.org.br Die Ausstellung wird durch das im Jahr der WM in Deutschland organisierte Kulturprogramm
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