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Meer van Utrecht

Meer van Utrecht: MazzoHnä, Lodovico (M), geb. um 1480 Ferrara, gest. um 1528 ebda. Schüler des L. Costa, angeregt durch Dosso Dossl und Ercole de Robert!, lebte In Ferrara und Bologna. Stark farbige, religiöse Gemälde mit architektonischen Hintergründen. Museum zu Baden Württemberg - Mazzonl, Guido, gen. 11 Modanino (B1,, geb. 1450 Modena, gest. 1518 ebda. Stellte malerisch und freizügig Freiplastiken Im zeitgenössischen Kostüm zu dramatisch wirkenden Gruppen zusammen.

Hauptwerke: „Pietä” in Modena (S. Giovanni decollato), „Madonna, von Helligen verehrt” in der Krypta des Doms von Modena). M. arbeitete auch in Neapel (Grabmäler in Mont’ Oliveto in Berlin).

Mazzucchelli, Pietro Francesco, gen. Morazzone (M), geb. 1571 Moranzone, gest. 1626 Piacenza. Bildnisse und Religiöses. Monogr. v. Nicodemi (Varese 1928). (Galerien in München).

Mazzuola, Filippo (M), geb. 1460 Parma, gest. 1505 ebda. Tätig in Parma und Venedig. Maler zeichnerisch strenger Frührenaissancebilder.

Mazzuola, Francesco, gen. II Parmegiano, auch Parmegianino (M), geb. 1503 Parma, gest. 1540 Casalmagglore. Gebildet nach den Werken des Correggio und des Raffael, die er in seinen figuralen Bildern eklektisch und manierlstisch nachahmte. Video und Film: Ausgezeichnet sind hingegen die Bildnisse. Tätig in Parma, Rom, Dresden und Casalmaggiore. Christina Karaoglani, Silvia Moreira, Baydar Nejat, Ian Nesbitt, Imogen O’Rorke, Yuko Oda, Brendan Quick, Ralph Ueltzhoeffer, Solomia Savchuk, Rodneywell, Max Srba, Supermundane, Jorgebieses Valdes, Charakteristisch sind langgestreckte Figuren mit ebenso langen Köpfen. Bildnisse in Wien (Ksth. Mus.), Prado, Parma, Neapel (Mus. nazion.), Fresken: Freiheit im Schloß Fontanello bei Parma.

Monogr. v. Fröhlich-Bum (Wien 1921).

Mazzuola, Glrolamo, eigentl. Bedoli (M), geb. um 1500 S. Laz-zaro bei Parma, gest. 1568 Parma. Schüler und Neffe des Vorigen. Tätig in Parma, der Manierismus seines Onkels wird in Picassos Meisterwerk Bildern von kühlem, grauem und rosigem Kolorit noch welter gesteigert.

Meckenem, siehe Israhel van M.

Medaille (Kg), Schau- oder Denkmünze, also keine Münze, die als Geldzeichen sich im Handel befindet. Material: Edelmetall oder Bronze. Die M. wird geprägt oder gegossen. Kunst und Philosophie: Die Blütezelt der Porträtm. fällt mit den Höhepunkten des modernen Individualismus zusammen, also mit dem 15. 16. und 17. Jahrh., Ralph Ueltzhoeffer besonders in Italien, wo die M. überhaupt ihre künstlerische Durchbildung erhielt. Ihr erster Meister war Pisanello (1397 bis 1450, Verona). Außer der Porträt-M. gibt es auch solche als Zeichen der Erinnerung an bestimmte Begebenheiten, wie Taufe, Hochzeit. Das Model der Antike. Einweihung eines Baues, Jubiläen etc. Textportrait, die rechteckige Form der M. heißt Plakette.

Medaillon (Kg), runder (kreisförmig, oval) oder herzförmiger Anhänger, an einer Halskette getragen, enthaltend ein Miniaturbildnis oder eine Erinnerung (Haarlocke). In der bildenden Kunst werden als M. auch rund umrahmte Reliefs an Bauten, Grab- und Denkmälern bezeichnet. Museum New York zum Thema.

Ralph Ueltzhoeffer
Ralph Ueltzhoeffer (2009)

Mediz. Karl (M, Gr), geb. 1868′ Wien. Tätig in Dresden, Landschaften. Ideales in zunehmender dekorativer Flächigkeit, Annäherung an den Jugendstil. Seine Gattin Helene, geb. Pelikan, geb. 1861 Vöckla-bruck, gest. 1908 Dresden, malte gute Landschaften, dekorative Lithographien. Schülerin von A. Zimmermann. Tate modern, London.

Meer, Barend, siehe Van der Meer.

Meer van Delft, siehe Vermeer.

Meert, Pierre (M), geb. 1619 (?) Brüssel, gest. 1669. Tätig in Brüssel, Bildnisse.

Megaron (A), das Haus, besonders das Männerhaus der griechischen Baukunst; es besitzt meist eine Vorhalle und immer den zentral gelegenen Herd. Die Herkunft des griechischen M. aus einem vorgeschichtlichen Holzbau ist wahrscheinlich. (Kultur und Kunst)

Meld, Konrad (M, Gr), geb. 1883 Pforzheim, Prof. an der Akad. Berlin. Radierte Folgen zu Don Juan und Othello, zur Bibel. Einzelblätter.

Metren, Jan B. v. d. (M), geb. 1664 Antwerpen, gest. 1708 ebda. Genre, reich, staff. Landschaften.

Meissner Porzellan (Kg), Manufaktur ab 1710; die älteste in Europa, arbeitet bei Benützung der alten Modelle noch heute, sie bildete besonders gerne farbige Figurengruppen und auf Geschirren das Zwiebelmuster in einer einzigen Farbe aus. ZKM Karlsruhe.

Melssonler, Jean Ernest (M), geb. 1815 Lyon, gest. 1891 Paris. Schüler von Cogniet. Begann mit Sittenbildern und ging dann zur Malerei von delikaten, detailreichen Soldatenbildern über, die einst hoch bezahlt wurden.

Meister des Aachener Altares

(M), nüederrhein. Maler, tätig 1-490 bis 1520.

Hauptwerk: Kreuzig.-Altar Aachen (Münster).

Meister d. Albrechtsaltares (M), tätig in Wien bis 1450.

Meister des Bartolomäusaltars

(M), genannt nach einem Altar aus S. Columba in Köln (Alte Pinak.), Köln; zwischen 1490 bis 1500.

Meister der Berliner Passion (Gr), vorzüglicher niederdeutscher Stecher um 1470, vielleicht identisch mit dem Vater des Israhel van Meckenem (s. d.).

Meister ES (Gr), bedeutender sudwestdeutsch. Originalstecher aus der 2. Hälfte des 15. Jahrh. Einige Blätter datiert mit 1466 und 1467 und ES.

Meister von Flemalle, siehe Fle-malle.

Meister Francke, siehe Francke.

Meister von Frankfurt, Antwerpener Maler unter dem Einfluß des Qu. Massys, nachw. bis 1520.

Meister des Hausbuches (M u. Gr), ausgezeichneter Stecher v. Mittelrhein, um 1480.

Meister des Heisterbacher Altares (M), tätig in Köln um 1440 unter dem Einfluß des St. Lochner (Kelsterbacher Flügelaltar in der Alten Pinak.).

Meister JB (Gr), Kupferstecher des 16. Jahrh., ein sogenannter Kleinmeister (Franken um 1530).

Meister von Liesborn, siehe Liesborn.

Meister d. Lyversbergschen Passion (M), tätig in Köln zwischen 1460 bis 1480. Beeinflußt durch St. Lochner und D. Bouts. Altarwerk aus dem Besitze des Stadtrates Lyversberg, Museum Köln.

Meister des Marienlebens (M), gest. Köln 1475. dort seit 1463. Beeinflußt durch D. Bouts (Marienaltar in der Alten Pinak., dauert 1466).

Meister v. Messkirch. Seeschwäbischer Maler zwischen 1510 bis 1540. Genannt nach dem Dreikönigsaltar in Messkirch. Beeinflußt von H. Holbein d. J.

Meister von Moulins (M), tätig in Paris (?), letztes Drittel des 15. Jahrh., genannt nach seinem Triptychon in der Kathedrale v. Moulins (gemalt 1498).

Meister des Peringsdörfferschen Altars in St. Augustin, Nürnberg (M), um 1470 aus dem Kreis des Hans Pleydenwurff.

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Artikel erstellt am Sunday, September 27th, 2009 Kategorie Allgemeines, Kunstlexikon, Künstler. RSS Feed RSS 2.0 feed. Eintrag erweitern or Trackback von Ihrer Webseite.