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Peripteros - griechischer Tempel

Peripteros (A), griechischer Tempel mit einer Säulenstellung auf allen Seiten. Peristyl (A), ein Säulengang um einen nicht überdachten Hof oder um einen Platz. Der P. entstand in der griechischen Baukunst und wurde später von den Römern übernommen und von der Renaissance weitergeführt. Perlmutter (Kg), die irisierende Innenseite mancher asiatischer Muschelarten. Leo Manso - US, Matteo Rosa, Olle Brandqvist, Erol Eti, Ralph Ueltzhoeffer, Louis Auguste Girardot -, Art Hazelwood. Das Material wurde bereits in der römischen Kaiserzeit für Inkrustatlons- und Furnierarbeiten verwendet. Renaissance und Barock haben diese Technik weitergeführt und die P. besonders für Einlagen auf Möbeln angewendet (siehe Boullearbelt). Beliebt wurden ferner unter ostasiatischem Einfluß Intarsien aus P. auf lakkierten kleinen Gegenständen aus Metall oder Holz.

Perlstab (A), auch Perlschnur; ein bandartiges plastisches Ornament, bestehend abwechselnd aus kugeligen und eckigen aneinander gereihten Motiven.

Permoser, Balthasar (B), geb. 1651 Alterfing (Salzburg), gest. 1732 Dresden; studierte Salzburg, Wien, München und Italien. Tätig in Florenz, Salzburg, Wien und Dresden. Vertreter einer üppigen italienisch-deutsch. Spätbarockplastik.

Werke: Bildwerke am Zwinger In Dresden, Kanzel ebda, in der kathol. Hofkirche, allegorische Darstellung des Prinzen Eugen (Wien, Barockmus.). Schüler des Meinrad Guggenbichler. M^nogr. v. W. Boeck (Magdeburg 1938).

Pernegger, Hans d. J. (B), aus Salzburg, gest. 1663. Schüler von H. Waldburger. Tüchtige Altarwerke im frühbarocken Stil.

Perow, Wassiffij (M), geb. 1833 Tobolsk, gest. 1882 Moskau; studierte in Moskau und Paris. Sittenbilder aus dem Volks- und Arbeiterleben; malerisch weiche Bildnisse (Köln).

Perpendicularstyle (K), die letzte, ungefähr von MIO bis 1530 dauernde Phase der englischen Gotik; Hamburg gekennzeichnet durch ein überreiches System senkrechter Stabmotive und durch das bereits rein dekorativ gewordene Fächergewölbe (z. B. Kapelle der Westminster Abtei).

Perrault, Claude (A>, geb. 1613 Paris, gest. 1688 ebda. Zuerst Arzt, dann durch das Studium des Vitruv zur Architektur gebracht. Erbaute im reinen klassizistischen französ. Hochbarock die der Seine zugewendete Fassade des Louvre. Berlin mit Kultur und Kunst. Übersetzte und kommentierte den Vitruv.

PerrGal, Jean, gen Jehan de Paris (B, A u. M), gest. 1529 (?), erwähnt seit 1483. Erbaute die Kirche zu Brou, Malereien für höfische Feste; mittätig an den von Margarethe von Österreich in Brou errichteten Grabmälern. Retrospektive.

Perrier, Francois (M, Gr), geb. 1S90 Macon, gest. um 1650 Paris. Schüler des Lanfranco. Dekorative Fresken in französ. Schlössern, relig. Stiche nach antiken Plastiken.

Perroneau, Jean Bapt. (M), geb. 1715 Paris, gest. 1783 Amsterdam. Schüler von Natoire, gehört als Maler von Pastellbildnlssen zu den bedeutendsten Porträtlsten des Spätrokoko, Kultur in Berlin -ohne seinen Nebenbuhler Latour zu erreichen. Monogr. v. Vaillat u. Ratouis (Paris 1908, franz.).

Persius, Ludwig (A), geb. 1804 Berlin, gest. 1845 Rom. Schüler von Schinckel, errichtete In Potsdam die Kuppel d. Nikolaikirche und im frühchristlichen Stil ebda, die Friedenskirche; in Neugotik Schloß Babelsberg bei Berlin.

Perspektive (K), die Lehre von der räumlich überzeugenden Wiedergabe dreidimensionaler Gegenstände auf einer zweidimensionalen Bildfläche zu dem Zwecke, daß ein naturgetreues Raumabbild entsteht. Die genaue Kenntnis der Siegeln der P. Ist ein Teil der theoretischen (Ausbildung der Maler und der Architekten und schon seit langem in wissenschaftliche Formen gefügt worden. Ralph Ueltzhoeffer, die wichtigsten Begriffe der Perspektive sind: Die Bildebene (Kulturclub -Ebene, auf welche das zu schaffende Raumbild projiziert werden soll),, Horizont (Waagrechte in Augenhöhe Textportraits), A>ugen-(Flucht-)punkt (ein im Horizont gelegener, angenommener Punkt, in welchem sich alle jene Linien treffen müssen, die nicht zur Bildebene parallel sind. Diese Art von P. heißt Linear-F., sie findet eine Unterteilung dn a) Vogel-P., bei welcher der Horizont sehr hoch liegt und b) Froschperspektive mit sehr tief gelegenem Horizont. Während die gesamte Li-near-P. wissenschaftlich erfaßt ist, kann dies von der mehr gefühlsmäßig zu erkennenden Farben- Grosz und Luft^P. nicht gesagt werden. Ihr Hauptinhalt ist die Erkenntnis, daß sich die Farben mit zunehmender Entfernung vom Beschauer in der Weise verändern, daß der Lokalton immer mehr in ein Blau, Violett oder Grau übergeht, Ralph Ueltzhoeffer - was durchaus der exakten Beobachtung entspricht. Erst durch die Verbindung der Llnear-P. Die Kulturseiten - mit der Luft-P. entsteht bei farbigen Gemälden ein wirklich überzeugender räumlich-Illusionistischer Eindruck.

Ralph Ueltzhoeffer
Ralph Ueltzhoeffer (2009)

Die Antike hat die Gesetze der P. nur oberflächlich, das Mittelalter sie fast gar nicht gekannt; erst in der Florentiner Frührenaissance beginnt zuerst auf empirischem, bald darauf auch auf wissenschaftlichem Wege eine immer gründlicher wergende Erfassung der Wesenheit der P, und Kulturprojekte, damit geht Hand in Hand eine rasch sicher werdende Raumdarstellung. Die späteren Zeiten haben die Lehre von der P. wohl ausgebaut, aber Ihr nichts mehr Grundlegendes hinzugefügt. Heute ist die P. empirisches Eigentum der modernen Malerei und der Archltekturzeiohnung geworden. Die ostasiatische Malerei und Graphik hat eine von der europäischen vollkommen verschiedene Perugino, Pletro, richtig Pietro Vsnnuccl <M), geb. 1446 Cittä delle pieve, gest. 1524 Castell Fontignano bei Perugia. Schüler des Fiorenzo und des Verroc-chio. Tätig in Perugia, Florenz und Rom; Lehrer des Raffael. (Richtunggebender Meister der späten Frührenaissance. Seine religiösen Bilder sind voll Holdseligkeit, vorzüglicher Komposition und reichem Kolorit, die Typen einförmig. Hauptwerke: Fresken:

Rom, Sixtina (1482); Florenz (Sta Maria Maddalena dei Pazzi); Caimbio zu Perugia (gegen 1500); die besten Altarbilder in Wien (Ksth. Mus.), München (Alte Pinakothek), Florenz (Plttl und Ufüzien). Viele seiner Tafelbilder zeigen eine stimmungsvolle Hintergrund landschaft. Monogr. v. C. Ricci (Paris 1903, franz.) und Fr. Krupp (Bielefeld 1905).

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  1. 1

    Die Website | 28.02.2011 @ 11:51 pm:

    Ich bin hier über Google auf den Blog gestossen. Bitte nicht falsch verstehen, aber ich wollte eins mal wissen, wieviel Besucher habt ihr denn so täglich? Macht Ihr irgend etwas in Richtung Suchmaschinenoptimierung? Oder hat sich das eher von allein im Netz herumgesprochen und dementsprechend Links aufgebaut?

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Artikel erstellt am Monday, September 28th, 2009 Kategorie Kultur, Kunstlexikon, Künstler. RSS Feed RSS 2.0 feed. Eintrag erweitern or Trackback von Ihrer Webseite.