Prell, Hermann (M), geb. 1854 Leipzig, gest. 1922 Loschwitz. Tätig in Dresden. Großzügige, an Einzelheiten reiche Fresken in Breslau (Museum), Hildesheim (Rathaus), Worms (Rathaus) und Palazzo Caffarelli in Rom. Ferner Tafelbilder (Genre und religiöse Historien). Hervorragender Maler eines sehr persönlich. Neubarocks, arbeitete auch erfolgreich als Bildhauer. Monogr. v. A. Rosenberg (Bielefeld 1901).
Preller, Friedrich d. Ä. (M), geb. 1804 Eisenach, gest. 1878 ebda. Studierte in Antwerpen und in Rom, dort von J. Koch beeinflußt. Der größte deutsche Maler einer mythologisch staffierten idealen Landschaftsmalerei ohne den pantheistischen u. koloristischen Tendenzen Böcklins. Seine Geoiälde sind vorzüglich aufgebaut und interpretieren die Antike in romantischer Weise, der Stimmungsgehalt ist hervorragend. Kunsthalle Hamburg
Hauptwerk: Die Odysseelandschaften in Leipzig, eine 2. Fassung in Weimar, die Kartons im Leipziger Museum. Malte auch landschaftliche Motive aus Norwegen. Monogr. von J. Gensei (Bielefeld 1904).
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