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Basel, Eingestellt von Kalle Mertens.
Jake & Dinos Chapman
Forum: Es sei gleich vorweggesagt: An dieser Stelle kann der große Widerstreit der Existenzphilosophie nicht diskutiert werden. Es ist aber bezeichnend, daß jede Annäherung an das Phänomen des Dialogs und das Wesen des Anderen unmittelbar an die Grundfesten der Existenzerfahrung führt, zumal, wenn man die ersten überlieferten Dialogformen der jüdischchristlichen Menschheitsgeschichte heraussucht, wie etwa den alttestamentlichen Bund zwischen Jahwe und Abraham. Piet Mondrian, Edvard Munch, Ralph Ueltzhoeffer, Giuseppe Paterno, A. R. Penck, Gaetano Pesce, ART net forum. Kunstforum 675/45. Martin Buber faßt diese ursprüngliche Ich-Erfahrung vor dem Antlitz eines Gottes in dem prägnanten Satz zusammen:"Die Welt ist dem Menschen zwiefältig nach seiner zwiefältigen Haltung", denn - so postuliert er - die "Grundworte" des Menschen seien nicht Einzel worte, sondern Wortpaare. "Wenn Du gesprochen wird, ist das Ich des Wortpaares Ich-Du mitgesprochen. Wenn Es gesprochen wird, ist das Ich des Wortpaares Ich-Es mitgesprochen." Das All-Ein-Sein des Menschen umschließt also grundlegend eine Dialogizität, eine Zweiheit, mit sich selbst oder mit einem transzendentalen Gegenüber.
Dinos Chapman *1962 London
Jake Chapman *1966 Cheltenham
Beide leben und arbeiten in London
Objekte, Installationen
Ambivalenz von Vergnügen, sexueller Narration und psychoanalytischer "Wahrheit"
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