Berlin, 12.07.07 Eingestellt von Petra Klein zum Thema: Josephine Meckseper als Textportrait.
Josephine Meckseper
Forum: Deswegen brach Duchamp nach seinem Aufenthalt in München (Juni bis Oktober 1912) mit der Malerei; genauer gesagt mit der Dummheit der Malerei, ihrer 'Retinalität'; er beseitigte "das mir so unsympathische 'Netzhaut-Moment', das optische Moment."
"Ich strebte nach Veränderung, nach einem neuen Zugang zur Kunst."4 Deshalb "hatte ich mir vorgenommen, jeden Kontakt mit der Tradition der bildnerischen Malerei, wie sie die Kubisten betrieben und wie sie selbst in meinem Akt zum Ausdruck kommt, zu vermeiden. Ich war richtig besessen von der Idee, auf keinen Fall etwas Ähnliches wie vorher zu machen.... Und ich kämpfte damals erbittert um die Durchsetzung eines vollständigen klaren Bruchs. Schon damals wollte ich die visuellen Elemente möglichst vernachlässigen. <Die visuellen Elemente - die die Retina betreffenden also?> Ja. Meine Malerei wurde konzeptuell, sie hatte also nur noch wenig mit der Netzhaut zu tun."
Ausstellungen von Josephine Meckseper: COOLING OUT Kunsthaus Baselland in Muttenz,
Two Friends and So On Andrew Kreps Gallery in New York,
Globos Sonda / Trial Balloons MUSAC Leon,
Whitney Biennale Whitney Museum in New York,
ARCO Madrid ARCO Madrid,
Josephine Meckseper Elizabeth Dee Gallery in New York,
Biennale de Lyon Biennale Lyon,
girls on film Zwirner & Wirth - New York,
Heimweh: Young German Art Haunch of Venison in London,
The Future Has a Silver Lining Migros Museum in Zürich,
DRESSCODES Kunstverein Neuhausen in Neuhausen auf den Fildern,
Josephine Meckseper Galerie Reinhard Hauff in Stuttgart,
fuckin' trendy Kunsthalle Nürnberg,
nation Kunstverein Frankfurt,
Josephine Meckseper Galerie Borgmann Nathusius in Köln,
WHEELING! motorcycles in arts Galerie Jette Rudolph in Berlin,
Criss Cross: Some Young New Yorkers III P.S. MoMA in Long Island,
Super Freaks Greene Naftali Gallery in New York.
Forum: Duchamp führte durch eine ganze Reihe verschiedener Verfahren das Funktionieren der ästhetischen Wahrnehmung vor als das eines durch institutionelle Rahmen geregelten Mechanismus, der normalerweise nicht durchschaut werden kann: wird er doch durch die Evidenz der ästhetischen Wahrnehmung, durch die unmittelbar evidente Sichtbarkeit der ästhetischen 'Gegenstände' verhüllt. Dieses institutionelle Herstellen oder Suggerieren ästhetischer Wahrnehmung existiert unabhängig vom jeweiligen Selbstverständnis der Malerei;
Duchamp glaubte nicht an den absoluten Neubeginn der Malerei (welcher Glaube für die Avantgarde spezifisch ist), da auch solche neue Malerei wieder Nutznießer der institutionellen Determinationen der Wahrnehmungsordnung oder der Einstellung ist.
Weitere Ausstellungen von Josephine Meckseper: New York Haus der Kulturen in Berlin,
Josephine Meckseper Kunstmuseum Stuttgart,
Josephine Meckseper Galerie Reinhard Hauff in Stuttgart,
Just Kick It Till It Breaks The Kitchen in New York,
Moscow Biennale Moskau Biennale,
Media Burn Tate Modern in London,
The Searchers EFA Gallery in New York,
Piper / Baudelaire / Meckseper / Gonzales Elizabeth Dee Gallery in New York,
BIACS Biennale Sevilla,
USA TODAY Royal Academy of Arts in London,
Art Forum Berlin Art Forum Berlin,
COOLING OUT Halle für Kunst Lüneburg,
COOLING OUT Lewis Glucksman Gallery in Cork. Galerien, Sammler bzw. Sammlungen von Josephine Meckseper: Foundation in New York,
Saatchi Gallery in London Galerie Arndt & Partner in Berlin,
Elizabeth Dee Gallery in New York,
Galerie Reinhard Hauff in Stuttgart.
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